![]() ...: Meds. Europe Tour 2007 * 08.06.2007 * Donau Arena, Regensburg * Vorband: Man Boy * Headliner: Placebo * Standort: Erst 4. oder 5. Reihe, dann 3., direkt vor Brian <3 * Mit dabei: Dea * Trophäen: 1 Placebo Shirt, 1 Tour Shirt, 1 Päckchen Knacklichter (zum Angeln?!), 1 Donau Arena Becher (der noch aus WM Zeiten stammt) OK, ein kleiner Zeitsprung. Letztes Jahr fanden die Festivalgeschwister Rock am Pfingstwochenende (02.-04.06.06) statt. Das Line-Up war ein sehr verlockendes, neben Bela B. spielten nämlich auch Placebo. Allerdings waren Dea und ich verhindert, uns zog es an diesem Wochenende nämlich mal eben Rauris, Österreich. Den Auftritt von Placebo genossen wir also vor dem österreichischen Fernsehbildschirm, während flaschenweise Almdudler geleert wurden. Wir schworen uns, die Jungs dann im nächsten Jahr live zu sehen, wenn wir es schon 2006 nicht schaffen konnten. Zwar hätten wir 2006 im Oktober noch mal eine Chance gehabt, die Mannen um Brian Molko in München zu sehen, aber da ich in diesem Monat schon zu P!nk und Farin Urlaub pilgerte, stieß ich bei meinen Vater auf Granit und so konnte uns keiner fahren ): 2006 ging ins Lande und ich steckte immer mehr Geld in meine sehr obsessive Liebe zu Placebo (; Als ich dann eines Tages nach der 2007-Tourbekanntgabe im Internet las, dass Placebo in Regensburg spielten, bekam ich eine Herzattacke. Ich hatte auf München gesetzt, aber nicht darauf, dass sie direkt vor der Haustür spielen! Nach zwei schlaflosen Nächten hatte ich endlich eine Antwort von Dea („Verdammt, ja!“) und ein Traum wurde wahr, als ich die Tickets bestellte. Überall in den Städten sah ich die Poster. Kann man eigentlich nachempfinden, wie glücklich ich war, als ich Poster von Placebo bei der Fahrschule in unserem Kaff sowie dem nahe gelegenen McDonald’s sah? Irgendwann sah ich so viele in der näheren Umgebung, dass ich das vom Bahnhof geklaut habe (aber bitte nicht den Bullen sagen). Während der letzten Wochen verfolgte ich meine Lieblingsband natürlich auf Myspace. Die Bronchitis von Brian in den USA und das Versagen seiner Stimme in Portugal machten mir natürlich Sorgen, aber ich glaube, er hat sich extra für Regensburg erholt (; Am 08.06.2007 nahm ich dann gewissenhaft meine „Meds“, während ich Risotto kochte und Snacks für mich und Dea herrichtete. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt schon traumhaft. Absolutes De ja vu bezüglich der 2006er WM bzw. dem 2006er Sporties Konzert, das auch unter einer brütenden Sonne stattfand. Um drei kam Dea, um halb vier fuhren wir dann aber zu ihr, weil sie ihr Ticket vergessen hatte. Die Outfits der Madames: Dea in meiner schwarzen Korsage mit kurzen Hosen und Chucks, icke in meiner Lieblingsbermudas, Skechers und meiner weinroten Korsage. Dieses Stückchen Stoff war… ja… hmm… sehr kurz geschnitten (; Also, die Wahnsinnige in dem Mini-Top mit der Brille, den dunkelblonden Locken, die immer desorientiert „Brian“ geschrieen hat, das war, ja, hmm, icke. Auf ging es dann nach Regensburg, pünktliche Abfahrt um 16:11. Pünktliche Ankunft um 16:31 an der Donau Arena. Wir pilgerten zu der Brücke, die zum Tor führt, da stand dann auch schon die Absperrung und mehrere Hardcore Fans. Wir flackten uns in die pralle Sonne und lästerten mal eben alles durch, was uns so bewegt. Obwohl Einlass um 18:00 war, dauerte es ca. zwanzig Minuten. Dann hübsch abtasten lassen. Wie in Ur-Konzertzeiten war dann die Halle noch abgeschlossen, als wir rein kamen, also erst mal auf Klo (; Kaum waren wir wieder draußen, ging die Tür auf und wir rannten los zum Innenraum. Wow, konnst du schnell renna! - Dea Wenn du im Sportunterricht so schnell rennen würdest wiesd müsstest… - Dea Hmm, bekam auch prompt Anschiss von ’nem Security: „Etz herts aber mal af zum Renna!“ „OK.“, kleinlaut trippelten wir an ihm vorbei, dann rannten wir weiter, scharfer Schlenckerer nach links, ab inne 4., 5. Reihe. Die, die vor uns am Einlass waren, waren auch wieder vor uns in der Reihe (: Dann hieß es wieder lästern, weil wir ja noch zweieinhalb Stunden hatten. Um punkt acht fing die Vorband an. Man Boy aus Finnland. Eigentlich nicht schlecht die Jungs. Einigermaßen gut aussehend, aber der Sänger hat extrem gespuckt unterm Singen (; Wo wir beim Spucken gerade sind – ich musste bei Dea richtig Überzeugungsarbeit leisten, dass sie dann mal einen Schluck von den herumgehenden Bechern genommen hat. Ich find das eigentlich nicht ekelig. Das hat irgendwie was von Punkrock, dass man so Becher durchgibt. Ach, was weiß ich. Nach einer halben Stunde verschwanden sie unter ordentlichem Applaus und es wurde umgebaut. Farin Urlaub braucht genau drei Gitarren und Brian Molko zehn! - erstaunter Ausspruch meinerseits, weil Sharon während der Vorband jede einzelne Gitarre nachstimmen musste (; Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen ziemlich guten Platz, eigentlich direkt vorm Schlagzeug, aber mit einer geschickten, mit Sinus-Satz berechenbaren Drehung dann direkte Sicht auf Brians Mikro. Das wurde dann erst fünf Minuten nach neun benutzt, als Placebo die Bühne enterten. Erst ließ sich Stefan feiern, dann kam schon das Intro und Brian hopste auf die Bühne. Das erste Lied war logischerweise „Infra-Red“. Publikum ging sofort mit, Hände in die Höhe, Mitgesang, wunderbar harmonisch. Zweites Lied war „Because I Want You To“, ein von mir sehr gehyptes Lied. Guten Ausblick auf Stefan und Brian, wobei mehr Stefan, weil der Typ vor mir unglaublich groß war. Trotzdem geil. „Meds“ kam als Drittes, in einer Akustik-Version und auch weniger hoch gesungen als noch 2006. Trotzdem sehr schön, vor allem, weil ich ihn diesmal wirklich sehr schön gesehen habe. Danach eine kurze Begrüßung von Stefs Seite im perfekten Deutsch. . Es folgte „Drag“, super schön verrockt. Danach folgte „Sleeping With Ghosts“, also quasi „Soulmates Never Die“, bei dessen Intro Stefan und Brian vor einander gestanden haben, was zu sehr sehr viel Gekreische geführt hat (; Direkt danach kam „I Know“ und der Pogo rollte los. Ich meine, „I Know“ eignet sich ja wirklich nicht zum Saupogo, aber der Spacko hat wirklich soviel Trubel veranstaltet, dass die gesamte 4., 5. und 6. Reihe im Aufruhr war. Ich wurde in die 4. Reihe gestoßen und stand auf einmal neben dem, der mir meinen Brian immer verdeckt hatte. Jetzt also super Sicht (; Dea allerdings zum ersten Mal verloren. Und Dea hat auch prompt ihre Uhr verloren. „Song To Say Goodbye“ wurde lautstark mitgesungen, ich wurde hin und her geworfen, war aber sowieso im Freudentaumel. Es wurde immer noch gepogt, aber hab ich nicht wirklich mitgekriegt. Zu diesem Zeitpunkt waren Brian und ich übrigens gleich nass geschwitzt, yay ^^ Dea hat sich übrigens bei „Song To Say Goodbye“ verabschiedet – sehr passend, aber ich konnte ihr nicht wirklich „Goodbye“ sagen, weil ich eingekeilt war zwischen Mr. Saupogo, dann einem Riesen im orangen T-Shirt und noch mehreren jungen Männern. Ja, hmm, typisch für mich. Da ich nicht mehr raus konnte, ging Dea alleine. Ich hab mich derweil am orangen T-Shirt festgehalten und hoch gehievt, um „Follow The Cops Back Home“ genießen zu können. Bei „Every You Every Me“ hab ich mich dann freikämpfen können, hab’s dann in die dritte Reihe geschafft und stand direkt vor Brian, war also super happy. Brian übrigens in einem weißen Hemd, einer grauen Weste, sehr hübschen (Frauen?)Jeans und extrem geilen, weißen Schuhen. Stefan im schnieken grauen (oder so, könnte auch rot gewesen sein, waren auf jeden Fall Streifen drauf) Hemd, Jeans. Steve hab ich nur ein einziges Mal gesehen, also kann ich dazu etz grad nichts sagen. „Special Needs“ war stark. Dann kam mein absoluter Favorit des Abends „One Of A Kind“. Wirklich jede Geste von Brian hat gesessen. Einfach nur Sex pur. Und, davon lass ich mich nicht abbringen, er hat mich angesehen. Mit diesen geilen, sehr schön geschminkten Augen. Punkt. Ende der Debatte. „Without You I’m Nothing“ war zwar ein Highlight, aber ein sehr ruhiges, hatte also Zeit, mich um mein abgefucktes Äußeres zu kümmern. Hab ich Lidschatten auf der Stirn? - Öh, nein? - Danke! - Icke zu Frau neben mir Korsage war zu diesem Zeitpunkt um etliche Nummern zu groß, Hose auch nur noch ein nasser Fetzen Stoff. Aber so sollten meiner Meinung nach alle Konzerte sein – verschwitzt, eng und absolute Party. Wasser wurde durchgereicht, Gott sei Dank, und ich war zwischen den Stücken schwer am Atmen. Hmm. Orgasmusartig. Aber egal. Wenn ich nich am Tiefdurchatmen war, war immer eine Hand in der Luft und mein Blick sowieso ohne Unterbrechung auf Brian. Stimmbänder zum exaktem Mitsingen benutzt und natürlich Gekreische, vor allem desorientierte „Brian“-Rufe mit gefolgtem „Entschuldigung“ zu den Menschen, denen ich ins Ohr geplärrt habe. Brian hat sich übrigens zwei Mal versungen und bei einem dritten Mal ist er meiner Meinung nach wegen mir raus gekommen (weil ich mitten unter der Strophe wie am Spieß geschrieen hab ( „Blind“ war gut, aber mein zweiter Favorit war dann natürlich „Special K“. Extra lange Version, absolute Party. Der letzte Song war dann „The Bitter End“, ebenfalls lautstark aufgenommen vom Publikum. Umbaupause, auf den Leinwänden im Hintergrund war das Satellitenteil aus „The Bitter End“ zu sehen. Die Leinwände waren sehr professionell, Licht war auch klasse, by the way. Es kam dann „Taste In Men“, was ordentlich gefeiert wurde. „Running Up That Hill“ war ganz lauschig. Notiz am Rande: Brian hat natürlich diverse male geraucht (aarrrh, so geil), dann hat er zwischen drin was am Boden gesucht (hmm?) und bei irgendeinem Stück mit dem Anfangen auf Steve gewartet und ihn sehr erwartungsvoll angekuckt, weil er nicht in die Gänge gekommen ist. Keinen Blick auf Steve erhascht, dafür auf seine weißen Knieschoner (hmm?hmm?). Geredet haben sie nicht viel, nicht mal ein „Thank You“, aber das is bei denen immer so. Was die Ärzte zu wenig spielen und dafür mehr reden, da reden Placebo zu wenig und spielen zu viel. Egal, ich fands trotzdem toll und sexy und aaaah, so geil <3 Das letzte Lied war dann „Twenty Years“. Sehr sehr hübsch. Jeder hat sich der Reihe nach verbeugt, Brian als Erster, dann raus, dann Stefan, dann raus, dann Steve, dann raus und dann war das Ganze auch schon wieder vorbei. Weil abrupt die Musik aus war, hatte ich einen noch abrupteren Tinitus. Wegen vorübergehender Taubheit bin ich noch da gestanden und hab beim Abbau zugekuckt. Sharon (vor der Brian sich übrigens sehr geschmackvoll verbeugt hat (=) hat uns Bettlern nichts gegeben und der Roadie hat die Stöcke viel zu weit geworfen -.- Also, raus zu Dea. Coke getrunken, Merch gekauft, Dad angerufen. Raus zum Bus. Den hatte ich bei der Ankunft schon bewundert – „Beat The Street“.Brian war schon drinne -.-, Steve is schnurstracks durchgerannt. Tz. Stefan (in dem weißen Top mit dem „Meds“-Cover drauf, das es auch zu kaufen gab) ist mit einem sehr geilen „Guten Abend“ angekommen. Autogramm hab ich nicht gekriegt, aber dafür stand ich direkt vor ihm. Yay. Dann is auch er in Bus und wir sind dem Bus hinter her gelatscht. Der fuhr nach Linz, wir fuhren heim. Best concert ever. Ärzte müssen sich im November anstrengen, um da mitzuhalten
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| Letzte Einträge: My thing is that I work more than others to show them how useless they are. (Karl Lagerfeld), Gossip Girl on Acid., Boys will be boys. Jess will be Jess., Hard work, confusion and wanting., 1. Berlin Trip 2012 (wenn die Schuhe passen, geh' den Weg und trag' sie), coraggio. passione. duro lavoro. |

„Blind“ war gut, aber mein zweiter Favorit war dann natürlich „Special K“. Extra lange Version, absolute Party. Der letzte Song war dann „The Bitter End“, ebenfalls lautstark aufgenommen vom Publikum. Umbaupause, auf den Leinwänden im Hintergrund war das Satellitenteil aus „The Bitter End“ zu sehen. Die Leinwände waren sehr professionell, Licht war auch klasse, by the way. Es kam dann „Taste In Men“, was ordentlich gefeiert wurde. „Running Up That Hill“ war ganz lauschig. Notiz am Rande: Brian hat natürlich diverse male geraucht (aarrrh, so geil), dann hat er zwischen drin was am Boden gesucht (hmm?) und bei irgendeinem Stück mit dem Anfangen auf Steve gewartet und ihn sehr erwartungsvoll angekuckt, weil er nicht in die Gänge gekommen ist. Keinen Blick auf Steve erhascht, dafür auf seine weißen Knieschoner (hmm?hmm?). Geredet haben sie nicht viel, nicht mal ein „Thank You“, aber das is bei denen immer so. Was die Ärzte zu wenig spielen und dafür mehr reden, da reden Placebo zu wenig und spielen zu viel. Egal, ich fands trotzdem toll und sexy und aaaah, so geil <3 Das letzte Lied war dann „Twenty Years“. Sehr sehr hübsch. Jeder hat sich der Reihe nach verbeugt, Brian als Erster, dann raus, dann Stefan, dann raus, dann Steve, dann raus und dann war das Ganze auch schon wieder vorbei. Weil abrupt die Musik aus war, hatte ich einen noch abrupteren Tinitus. Wegen vorübergehender Taubheit bin ich noch da gestanden und hab beim Abbau zugekuckt. Sharon (vor der Brian sich übrigens sehr geschmackvoll verbeugt hat (=) hat uns Bettlern nichts gegeben und der Roadie hat die Stöcke viel zu weit geworfen -.- Also, raus zu Dea. Coke getrunken, Merch gekauft, Dad angerufen. Raus zum Bus. Den hatte ich bei der Ankunft schon bewundert – „Beat The Street“.